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Psychotherapie

Meine Arbeitsweise beruht auf dem personenzentrierten Ansatz nach Carl R. Rogers. Diese wissenschaftlich anerkannte Psychotherapiemethode zählt zu den humanistischen Therapieformen. Der Ansatz gründet auf der Annahme, dass jeder Mensch über ein sehr hohes Potenzial zur Selbstentwicklung verfügt. Ein sozial förderliches Klima unterstützt diese Entwicklung und entfaltet das Potenzial an Möglichkeiten sich selbst zu begreifen und sein Verhalten zu ändern.
Die professionelle therapeutische Beziehung ist geprägt von einfühlsamen Verständnis, Echtheit und positiver Wertschätzung, dadurch entsteht ein vertrauensvolles Miteinander, welches den Raum zur Erkundung seiner Selbst öffnet.

Es gibt unterschiedliche Beweggründe eine Psychotherapie oder eine Beratung zu beginnen:

  • bei psychischen und psychosomatischen Leidenszustände
  • zur Bewältigung innerer sowie zwischenmenschlicher Konflikte
  • zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • zur Förderung seelischer Gesundheit
  • zur Steigerung der Lebensqualität

Psychotherapie bietet die Möglichkeit seelische Erfahrungen bewusst zu machen, sie zu bewältigen und dadurch neue Lebensperspektiven zu eröffnen.

Mehr Information finden Sie unter:
Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP)
Der Personenzentrierte Ansatz in Psychotherapie, Beratung und Erziehung

Mein Therapieangebot richtet sich an:

Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Paare, Familien

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Bei Kindern findet die Aktualisierung der Entwicklung anders statt als bei Erwachsenen, sie basiert auf spielerischer Ebene. Mithilfe des freien Spiels kann das Kind seine innere Welt, seine Emotionen und seine Erfahrungen zum Ausdruck bringen. Das Spiel wird als das Medium zur Kommunikation in der Kinderspieltherapie betrachtet.

Die therapeutische Beziehung bietet einen sicheren Rahmen, in dem das Kind seine bisherigen Erfahrungen und Gefühle ausleben kann. In weiterer Folge kann es zu einer Aufhebung von Blockierungen kommen und eine nachholende Entwicklung wird möglich.

Bei Jugendlichen findet die Psychotherapie vorrangig auf der Gesprächsebene statt, ähnlich wie bei Erwachsenen. Um die Atmosphäre aufzulockern können bei Bedarf auch Brettspiele, Kartenspiele, Würfelspiele etc. eingesetzt werden.

Die vertrauensvolle Beziehung zwischen der Therapeutin und der/dem Jugendlichen wird als Voraussetzung für den Therapieerfolg gesehen. Ziel ist es den Zugang zu seinem Innersten zu erlangen, wodurch sich innerpsychische Veränderungen ergeben.

Therapiebegleitende Elternarbeit
Befindet sich das Kind oder der/die Jugendliche in psychotherapeutischer Behandlung, werden parallel dazu Beratungsgespräche (ca. alle 5-6 Wochen) mit den Bezugspersonen geführt. Diese Gespräche dienen dem Informationsaustausch, sie fördern das Verständnis der Eltern/Kindbeziehung und ihre Einstellung dazu.
Informationen über das Störungsbild und Veränderungen im Verhalten können Thema sein, die konkreten Inhalte der Psychotherapie unterliegen jedoch immer der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht und werden nicht an die Bezugspersonen weiter gegeben.

Schwerpunktthemen bei Kindern und Jugendlichen können sein:

  • Essstörungen Angstzustände
  • AD(H)S Einnässen/Einkoten
  • Schulverweigerung delinquentes Verhalten
  • Drogenmissbrauch Schlafstörungen
  • Vernachlässigung Mobbing
  • Impulskontrollstörung autoagressives Verhalten
  • Panik, Zwang Scheidung/Trennung/Verlust
  • Selbstverletzendens Verhalten (z.B. Ritzen)
  • traumatische Erfahrungen (sexueller Missbrauch, psychische und physische Gewalt, Suizid, Suzidversuche etc.)
  • psychische Krise

Psychotherapie für Paare
Liegt die Ursache für psychische Belastungen in zwischenmenschlichen Konflikten kann eine Paartherapie unterstützend sein, positive Veränderungen in der Beziehung zu erreichen.
Festgefahrene Kommunikationsmuster können verändert, tiefsitzende Rollenbilder aufgelockert und neue Denk- und Verhaltensweisen können entwickelt und im Alltag erprobt werden.
In der Paartherapie geht es darum, sich Zeit füreinander zu nehmen, das gemeinsame Leben und die Beziehung in den Fokus der Aufmerksamkeit zu stellen. Welche Form der Partnerschaft auch immer Sie führen, sie werden respektvoll behandelt.

Thematische Schwerpunkte bei Paaren können sein:

  • Erfahrungen mit Außenbeziehungen
  • Familiengründung, unerfüllter Kinderwunsch
  • Bewältigung des Familienalltags
  • Erleben von traumatischen Ereignissen
  • Sexual- und Intimleben
  • Umgang mit chronischer Erkrankung
  • psychische/physische Gewalterfahrungen
  • Streitigkeiten und Spannungszustände
  • Trennung/Scheidung oder Zusammenbleiben